5-saitiges Openback-Banjo Nr. 21E "GRANJO"

"GRANJA"

Dieses Banjo begann als Versuch. Es besteht aus Fichte/Kiefer. Kann man daraus überhaupt ein Banjo bauen? Wird es spielen? Wird es halten? Fichte wird sowohl für Gitarren als auch für Geigen verwendet, aber Fichtenbanjos habe ich noch nicht gesehen. Fichte ist leicht zu bekommen.

Seit das Banjo fertig ist, bin ich angenehm überrascht. Es spielt wirklich gut, klar und mit kräftigem Klang, durchaus auf Augenhöhe mit anderen Banjos. Es hat ein eigenes Klangprofil am hellen Ende des Tonspektrums. An Kraft fehlt es nicht. Der Kessel ist massiver und kräftiger als bei meinen anderen Banjos. Das macht ihn robust und vergrößert die Kontaktfläche zwischen Holz und Faserfell. Der Hals ist aus 5–7 hochkant stehenden Fichtenleisten laminiert.

11-Zoll-Blockrim aus Kiefer mit einem Zierring aus Mahagoni.

Integrierter Tonring. Besonders große Kontaktfläche zum Faserfell. Die geringe Neigung des Holztonrings vergrößert den Kontakt zum Fell.

Kräftiger laminierter Fichtenhals

Zwei Koordinatorstäbe aus Messing

Griffbrett aus Palisander

Kopfplatte aus Ebenholz

Hochwertige goldfarbene Stimmmechaniken

Armauflage aus Buche

Das Banjo befindet sich jetzt in der Testphase. Es spielt gut und steht anderen Banjos klanglich in nichts nach. Der Klang ist heller als bei einem Mahagonibanjo. Die Klangfarbe ist Geschmackssache. Dieses Banjo hat Standardsaiten. Es hält die Stimmung über längere Zeit sehr gut und ist bundrein. Bisher deutet nichts darauf hin, dass Fichte und Kiefer ungeeignet wären. Da ich das Banjo, wie beschrieben, kräftiger gebaut habe als meine Hartholzbanjos, fühlt es sich beim Spielen angenehm fest und robust an.

5-saitiges Openback-Banjo Nr. 21E "GRANJO"

Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am 27. Oktober 2021